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Hauptsitz


Das neue Firmengebäude

Nach nur 10 Monaten Bauzeit wurde das neue Firmengebäude von WolfVision Ende Juli 2008 fertig gestellt. In den ersten beiden Augustwochen erfolgte die Umsiedlung vom bisherigen Standort im Vorarlberger Wirtschaftspark in Götzis nach Klaus, und am 18. August wurde am neuen Standort der Betrieb aufgenommen.


  • northwest
  • Nordwestseite
  • Südwestseite
  • Nordwestseite in der Nacht
  • Nordwestseite
  • Südseite
  • Atrium von unten
  • Atrium Nordseite
  • Südseite von der Hauptstraße

Optimales Arbeitsumfeld für hochqualifizierte Mitarbeiter:

Die WolfVision Firmengruppe beschäftigt in Klaus 75 Mitarbeiter und weitere 20 Mitarbeiter in internationalen Außenbüros. Das neue Gebäude bietet mit rund 3.600m² Platz für bis zu 100 Mitarbeitern. Besonderes Augenmerk wurde beim neuen Gebäude darauf gelegt, den Mitarbeitern ein sehr angenehmes Arbeitsumfeld zu bieten. Denn - wie für alle anderen Firmen im High-Tech Bereich - stellt die Suche nach hochqualifizierten Mitarbeitern eine große Herausforderung dar. WolfVision legt daher größten Wert darauf, den bestehenden und potentiellen neuen Mitarbeitern neben einem sehr guten Betriebsklima auch ein sehr schönes Arbeitsumfeld bieten zu können. Dies war einer der Hauptgründe, weshalb sich die Familie Wolf für einen Neubau entschieden hat.
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Highlights aus der Sicht der Mitarbeiter:

  • das ATRIUM, welches das Gebäude innen sehr hell und freundlich macht
  • das KULINARIUM, die "Firmenkantine", die von einem Catering Service beliefert wird und unseren Mitarbeitern nicht nur ein sehr günstiges, sondern vor allem auch sehr gutes Mittagessen in angenehmer Atmosphäre bietet
  • der Pausebereich vor dem Haus, der eine Atmosphäre wie in einem Garten eines Cafés vermittelt
  • der RUHERAUM für die Mitarbeiter
  • die optimale Lage im relativ ruhigen Industriegebiet von Klaus (Nähe zu Autobahn, Bahnhof und Bushaltestellen)
  • die elegante Möblierung
  • die moderne Computerausstattung
  • die Frischluft-Be- und Entlüftung inklusive Pollenfilter (sorgt für ein konstantes, angenehmes Raumklima)
  • die Duschen für Radfahrer
  • die Tiefgarage
  • die Getränke und Snack-Automaten ... und vieles mehr ...

Highlights aus wirtschaftlicher Sicht:

  • die optimal gestalteten kurzen Wege zwischen Lager, Produktion und Qualitätskontrolle, die einen effizienten Fertigungsprozess ermöglichen
  • die optimale Erweiterbarkeit des Gebäudes (für den Fall einer eventuell in späteren Jahren notwendigen Erweiterung des Gebäudes wurde auch das Nachbargrundstück erworben)

Highlights aus ökologischer Sicht:

  • die Kühlung und Heizung mittels Erdwärme
  • die intelligente Beschattung mit Lochblechfassade im Obergeschoss (sehr guter Sonnenschutz, der aber dennoch viel Tageslicht ins Gebäude lässt)
  • die effiziente Nutzung von elektrischem Licht (Lichtstärke passt sich automatisch dem Umgebungslicht an)

Highlights aus architektonischer Sicht:

  • das großzügige und helle Atrium als zentrales Element im Gebäude, um das herum alle Arbeitsbereiche angesiedelt sind
  • das elegante Farbkonzept im ganzen Gebäude (weiß und dunkelbraun mit viel Glas)
  • die Kupferfassade (ein "lebendiges" Material, das im Laufe der Jahre deutlich dunkler werden wird)
  • die Bürotrennwände (oberhalb von 133cm aus Glas um die offene Kommunikation zwischen den Abteilungen zu fördern - sämtliche Abteilungen bilden so auch optisch eine Einheit)
  • vertikale Sonnenschutzlamellen im Erdgeschoss
  • Frischluftansauganlage in der Fassade "versteckt", damit auch das Dach des Gebäudes elegant aussieht (von den umliegenden Bergen oder Google Earth aus betrachtet)

Baugeschichte:

Die Grundsatzentscheidung für einen Neubau ( anstelle einer Zumietung und Adaptierung von weiteren Räumen im Vlbg. Wirtschaftspark in Götzis) fällte die Familie Wolf im Sommer 2006. Danach ging es auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück. Weit weg von Götzis wollte man nicht "wandern", um nicht wegen dem Umzug qualifizierte Mitarbeiter zu verlieren. In der Nachbargemeinde Klaus wurden Georg, Martin und Josef Wolf schließlich fündig. Mit großer Hilfe der Gemeinde Klaus gelang es, ein ausreichend großes Grundstück in optimaler Verkehrslage zu erwerben, das im Besitz von drei verschiedenen Eigentümern war. Auf der Suche nach dem optimalen Gebäudekonzept beschritt WolfVision einen in der Privatwirtschaft noch relativ ungewöhnlichen Weg. Es wurde ein 2-stufiger Architektenwettbewerb unter fünf renommierten Vorarlberger Architekturbüros gestartet. Aus diesem Wettbewerb ging am 13. März 2007 das Architekturbüro Gerhard Hörburger mit Partnern (reitbruggerGAU) aus Bregenz als Sieger hervor. Damit sich die leitenden Mitarbeiter von WolfVision auch während der Bauphase so viel wie möglich ihrem Tagesgeschäft widmen konnten, und um eine möglichst kurze Bauzeit zu erreichen, entschied man sich für die Auftragsvergabe an einen Generalunternehmer. Die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen und die örtliche Bauaufsicht übernahm ein weiteres Architekturbüro (DI Thurnher ZT-GmbH aus Feldkirch). Ende September erfolgte die Auftragsvergabe an den Generalunternehmer Schertler-Alge GmbH Lauterach und am 12. Oktober 2007 war bereits Baubeginn. Nach nur 10 Monaten Bauzeit wurde das Gebäude Ende Juli 2008 fertig gestellt. In den ersten beiden Augustwochen erfolgte der Umzug, und am 18. August wurde am neuen Standort der Betrieb aufgenommen. Am 12. September 2008 erfolgte die feierliche Eröffnung des neuen Gebäudes:
schluesseluebergabeSymbolische Schlüsselübergabe vom Generalunternehmer an die Bauherren am 12.9.2008. von links nach rechts: Gunter Schertler (GU Schertler Alge), Martin Wolf, Georg Wolf und Josef Wolf

Die Nachbetrachtung der gesamten Bauphase fällt sehr erfreulich aus. Die Entscheidung, das Gebäudekonzept in einem Architektenwettbewerb zu ermitteln, war sicher sehr gut, denn ob man auch ohne diesen Wettbewerb zu einem derart guten Gebäudekonzept gekommen wäre, ist zu bezweifeln. Sämtliche am Wettbewerb beteiligen Architekten und der Jury-Vorsitzende DI Dietmar Walser waren sich einig, dass es zu wünschen wäre, wenn diese Art der Auftragsvergabe in der Privatwirtschaft öfters angewendet werden würde. Auch die Bauphase verlief sehr erfreulich. Nicht nur der Zeitplan wurde eingehalten, sondern auch die persönliche Zusammenarbeit zwischen Bauherren, Generalunternehmer (Schertler-Alge), Architekten (Hörburger & reitbruggerGAU) und örtlicher Bauaufsicht (Thurher GmbH) hat optimal funktioniert. Es gab zwar einige wenige Subunternehmer, die mit ihren Leistungen im Verzug waren, und kleinere Fehler passieren überall, wo Menschen arbeiten, aber die Aufnahme des operativen Betriebes im neuen Gebäude am 18. August war nie in Gefahr. Meistens hört man nach Fertigstellung eines Neubaus von den Bauherren den Satz: "Das nächste Mal werden wir es ganz anders machen". Bei WolfVision kann man glücklicherweise sagen: "Abgesehen von ein paar kleinen Details würden wir alles wieder genau gleich machen, weil es sich bestens bewährt hat!"

Neubau WolfVision Headquarter

Oberes Ried 14, A-6833 Klaus

Bauherr
WolfVision Holding AG
Gebäudenutzer
WolfVision GmbH
Planung
Architekten Gerhard Hörburger und ReitbruggerGAU, Bregenz
Örtliche Bauaufsicht:
Architekt DI Thurnher ZT-GmbH, Feldkirch
Generalunternehmer
Schertler-Alge GmbH, Lauterach
Baubeginn
12. Oktober 2007
Fertigstellung
31. Juli 2008 (Umsiedelung im August 2008)
Investitionssumme
ca. 6,3 Mio. Euro
Grundfläche
ca. 7.500 m²
Nutzfläche
ca. 3.600m² plus ca. 1.300m² Tiefgarage (am bisherigen Firmenstandort waren es ca. 2.400m² plus Parkplätze)
Umbauter Raum
ca. 21.000 m³

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